Am 22. Februar 2026 fand die Grünkohlwanderung des evangelischen Pfarrverbandes am Hils in Kooperation mit dem Heimatverein Delligsen erstmals in dieser Form statt. Ziel dieser neuen Veranstaltung ist es, die Ortschaften des Pfarrverbandes stärker zusammenwachsen zu lassen – nicht nur organisatorisch, sondern ganz praktisch durch gemeinsames Unterwegssein.
Bei 11 Grad und anhaltendem Nieselregen traf sich eine stattliche Gruppe an der St.-Georgs-Kirche in Delligsen. Viele hatten Schirme dabei, alle waren wetterfest gekleidet – und die Stimmung war von Beginn an gut.
In der St.-Georgs-Kirche hielt Pastor Bernd Kuchmetzki eine kurze Andacht, musikalisch begleitet von Katrin Feichtinger auf dem Akkordeon. Thema war das Unterwegssein – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn: Wege im Leben, gemeinsame Wege als Gemeinde, neue Wege, die man wagt.
Die gut sechs Kilometer lange Strecke führte von der St.-Georgs-Kirche über die Hilsstraße zur Klus und weiter durch die Feldmark Richtung Mittal. Von dort ging es durch das Gebiet am Idtberg hinunter nach Kaierde. Ausgesucht und geführt wurde die Wanderung von Wanderwart Peter Scholz, der die Gruppe sicher durch Feldwege und über die sanften Höhen rund um Delligsen leitete. Er hatte eine Route gewählt, die landschaftlich reizvoll und zugleich bei Regen gut zu bewältigen ist.
Ein idyllischer Abschnitt führte entlang der „Welle“, deren Wasser nach Schneeschmelze und den Niederschlägen lebhaft plätscherte. Auch bei regnerischem Wetter zeigte sich hier die reizvolle Seite unserer Heimat.
An der St.-Laurentius-Kirche in Kaierde wurde eine kurze Pause eingelegt. Pastor Bernd Kuchmetzki hatte für die Teilnehmenden einen kleinen Schnaps vorbereitet – eine willkommene wärmende Überraschung.
Von dort führte der Weg vorbei am Friedhof zurück Richtung Klus und schließlich zum Familienzentrum in Delligsen.
Zum gemeinsamen Grünkohlessen im Familienzentrum kamen rund 40 Personen zusammen; einige stießen erst dort zur Gruppe hinzu.
Die gelungene Veranstaltung zeigte, dass gemeinsames Wandern und geselliges Beisammensein eine schöne Möglichkeit sind, das Miteinander in unserer Region weiter zu stärken.
[Bericht und Bilder von Bärbel Negraszus bereitgestellt]








